Gegen die Veröffentlichung von Wohnungen im Internet durch Fotos von Googles Street View gibt es bereits mehrere hunderttausend Widersprüche aus Deutschland. Dies berichtet nun das Nachrichtenmagazin Spiegel unter Berufung auf Unternehmenskreise. Bis zum 15. Oktober haben Mieter und Hauseigentümer aus 20 großen Städten Deutschlands noch Zeit, eine Unkenntlichmachung ihres Gebäudes vor der Online-Veröffentlichung zu beantragen. Nach Ablauf der Frist ist ein Widerspruch zwar noch möglich, allerdings stehen die Bilder möglicherweise dann schon im Internet. Google will sie spätestens zum Jahresende veröffentlichen.
Obwohl der Widerstand gegen den Dienst groß ist, nutzten die Deutschen ihn offenbar gerne. Die Bundesrepublik ist von allen Ländern, in denen der Dienst noch nicht eingeführt ist, dies mit den meisten Nutzern. Abrufbar sind die Straßenzüge aus Städten von 23 Ländern.